Eine Villa mit Berliner Geschichte

In Berlin-Dahlem steht eine Villa, die ihre Epoche auf besondere Weise verkörpert. 1922 bis 1923 von Eugen Schmohl für den Kaufmann Nathan Edelstein erbaut, verbindet sie die repräsentative Architektur eines Berliner Stadthauses mit einer eigenständigen, expressionistischen Formensprache. Schmohl, bekannt unter anderem für den Borsigturm und das Ullsteinhaus, gab dem Haus mit seiner asymmetrischen Klinkerfassade eine unverwechselbare Gestalt.

Walmdach, Klappläden und kunstvoll gesetzte Schmuckelemente verbinden sich zu einem Ensemble, das ebenso traditionsbewusst wie eigenwillig wirkt. Über dem Eingang erzählen allegorische Darstellungen von Handel und Kaufmannstum und verweisen auf die Geschichte der Familie Edelstein.

Die Villa hat im Laufe eines Jahrhunderts verschiedene Kapitel erlebt. Nach ihrer Umwandlung zum Mehrfamilienhaus und späteren Nutzung als Bürogebäude wurde sie 2015 wieder ihrem ursprünglichen Charakter angenähert. Heute treffen historische Substanz und zeitgemäßes Wohnen aufeinander. Gerade diese Verbindung machte die Villa zu einer besonderen Immobilie im Florin Portfolio. Sie steht für eine Form von Wohnen, bei der Architektur, Geschichte und persönliche Lebenswelten miteinander verwoben sind.

Ein Haus, das über ein Jahrhundert hinweg seine eigene Geschichte geschrieben hat und heute ein neues Kapitel beginnt.

Zurück
Zurück

Zwischen Zeitgeist und Zeitlosigkeit – Die 70er-Jahre im Westend

Weiter
Weiter

Ein neues Kapitel Berliner Stadtarchitektur